15-Years-Socks – die Jubiläumssocken – Strickanleitung
15 Jahre sockshype – das ist für mich ein ganz besonderer Anlass, den ich mit einem ebenso besonderen Sockendesign feiern möchte. Die 15-Years-Socks verbinden vertraute Elemente mit neuen Details und stehen damit genau für das, was sockshype in all den Jahren ausgemacht hat: Freude am Ausprobieren, kreative Ideen und entspannendes Stricken.
Für das Muster habe ich mich vom Tuch Swanja inspirieren lassen. Die schrägen Hebemaschen sorgen auch bei den Socken für eine sanfte Struktur, die lebendig wirkt und trotzdem angenehm eingängig zu stricken ist. So entsteht Runde für Runde ein Muster, das Ruhe in den Strickprozess bringt und gleichzeitig interessant bleibt.
Natürlich dürfen auch bei diesem Jubiläumsdesign besondere Techniken nicht fehlen. Die Socken beginnen mit einem kleinen Rollrand direkt nach der Maschenaufnahme. Das Hebemaschenmuster wird durch das Verkreuzen von Maschen ohne Hilfsnadel ergänzt und sorgt dadurch für die ausgefallene Struktur. Die Zunahmeferse entsteht ausgehend von der hinteren Mitte und formt sich durch gezielte Zunahmen besonders harmonisch. Abgerundet werden die Socken durch die beliebte Schleudersternspitze.
Auch bei der Garnwahl bieten die 15-Years-Socks viele Möglichkeiten. Ob unifarben, mit Verlaufsgarn oder changierten Garnen – das Muster entfaltet bei jedem der Garne seinen eigenen Charakter. Genau das macht dieses Design so vielseitig und spannend.
Die Anleitung zu den 15-Years-Socks
Nachfolgend findest du die Online-Anleitung, die dir für den Zeitraum des Knitalongs plus 3 Monate komplett kostenlos zur Verfügung steht.
Für alle, die gerne die Anleitung ausdrucken oder mit einer Strick-App arbeiten möchten, haben wir auch ein E-Book (PDF). Es ist gegen eine kleine Gebühr in unserem Shop erhältlich.
Achtung! Wenn du die Anleitung gekauft hast, erhältst du in einer Mail auch den Link zum Download. Falls du keine Mail in deinem Postfach hast, so überprüfe bitte einmal deine Spams. Manche Mailprogramme stufen unbekannte Nachrichten automatisch als Spam ein.
Besondere Stricktechniken bei den 15-Years-Socks
Wie bei vielen meiner Sockendesigns zeige ich auch bei den 15-Years-Socks besondere Stricktechniken:
- ein kleiner Rollrand nach der Maschenaufnahme,
- ein Hebemaschenmuster mit Verkreuzen von Maschen ohne Hilfsnadel,
- eine Zunahmeferse mit Zunahmen, ausgehend von der hinteren Mitte,
- eine Schleudersternspitze.
Das Garn
Die 15-YearsSocks werden aus vierfädiger Sockenwolle mit einer Lauflänge von rd. 420 m/100 g gestrickt. Das Garn kann ein Verlaufsgarn, ein changierendes wie auch unifarbenes Garn sein. Für meine Mustersocken in Größe 38/39 habe ich rd. 70 g benötigt.
Maschenprobe bei glatt rechtem Muster:
10 x 10 cm = 30 Maschen x 42 Reihen
Die Nadeln
In der Anleitung nutze ich die Charity-Sonderedition des addiCraSySnake Lace Nadelspiels in der Größe 2,5 mm. Diese welligen Nadeln liegen gut in der Hand und haben den Vorteil, dass die Maschen nicht so schnell von den Nadeln rutschen.

Selbstverständlich sind ein klassisches Nadelspiel, die Rundstricknadel mit der Magic Loop Technik oder aber Spielnadeln, wie die Neko Bambus Flex oder die addi Trios möglich.

Stricker, die fest stricken, sollten evtl. ¼ bis ½ Nadelstärke höher wählen.
Wenn du mit der Rundstricknadel oder Spielnadeln arbeiten möchtest, erhältst du besondere Informationen in solch einem farbigen Kästchen.
Die Größen
Die 15-YearsSocks können in den Größen 34/35 bis 42/43 gestrickt werden. Die Längenangaben gebe ich in dieser Anleitung mit folgenden Farben an:
Größe 34/35 – Fußlänge: 22,0 cm
Größe 36/37 – Fußlänge: 23,5 cm
Größe 38/39 – Fußlänge: 25,0 cm
Größe 40/41 – Fußlänge: 26,5 cm
Größe 42/43 – Fußlänge: 27,5 cm
Merke dir die jeweilige Farbe für deine gewünschte Größe.
Achtung! Die Größen basieren auch in der Breite auf Werte für durchschnittliche Füße. Wenn du bei Socken grundsätzlich mehr Weite benötigst, weil du kräftige Beine, einen hohen Spann oder/und einen breiten Fuß hast, dann solltest du bei den Werten, die die Breite der Socke beeinflussen, dir auch die nächste Farbe merken. Vor allen Dingen ist das zu beachten, weil das Muster der 15-YearsSocks durch Verkreuzungen die Weite leicht reduziert.
Die Abkürzungen
re – rechts/rechte
li – links/linke
M/Mn – Masche/Maschen
Nd/Ndn – Nadel/Nadeln
Rd – Runde/Runden
M1L – Zunahme aus dem Querfaden mit Neigung nach links
M1R – Zunahme aus dem Querfaden mit Neigung nach rechts
M li abh – Masche wie zum Linksstricken abheben
M re abh – M wie zum Rechtsstricken abheben
2 reM zus – 2 Maschen rechts zusammenstricken.
SSP – 2 M wie zum Rechtsstricken abheben, zurück auf die li Nd schieben und beide links verschränkt (von hinten links) zusammenstricken.
Das benötigst du
- 100 g Sockenwolle
420 m/100 g - 1 Nadelspiel 2,5 mm
Alternativ: 1 Rundstricknadel oder andere Spielnadeln in der genannten Größe. Feststricker sollten evtl. ¼ bis ½ Nadelstärke größer wählen. - 2 Maschenmarkierer
- 1 Vernähnadel
- 1 Schere
Die Anleitung zu den 15-Years-Socks
Lies dir die Anleitung bitte einmal vollständig durch. Sie beinhaltet Angaben, die auch für die Planung deiner Socken notwendig sind.
Falls du ein E-Book nutzt, markiere mit einem Stift oder Marker die Angaben für deine Größe. Alle anderen merken sich die Farbe.
Nun geht es los!
Der Maschenanschlag
Wie oben beschrieben gelten die Werte für normal breite Beine und Füße. Brauchen deine Beine mehr Weite, dann wähle für die Breite die nächste Größe.
Mehr Weite für die Größe 42/43 sind grau gekennzeichnet.
Schlage mit dem Kreuzanschlag 57, 61, 61, 65, 65, 69 Mn an.
Verteile die Maschen wie folgt auf die 4 Ndn des Nadelspiels:
15/14/!4/14, 16/15/15/15, 16/15/15/15, 17/16/16/16, 17/16/16/16, 18/17/17/17 Mn.
Bei der Rundstricknadel/Spielnadeln: Verteile die Mn auf die einzelnen Nadelspitzen/Nadeln wie folgt: 29/28, 31/30, 31/30, 33/32, 33/32, 35/34 Mn.
Die zusätzliche Masche auf Nd 1 dient dazu, einen perfekten Übergang beim Rundenschließen zu erhalten:
- Achte zunächst darauf, dass die Mn auf den Ndn nicht verdreht sind.
- Schiebe nun die erste M von Nd 1 auf die Nd 4.
- Im Anschluss hebst du die zuletzt aufgenommene M auf Nd 4 über die erste M (von Nd 1).
Bei der Rundstricknadel/Spielnadeln: Schiebe die erste M von Nadelspitze/Nd 1 auf Nadelspitze/Nd 2 und dann die zuletzt gestrickte M über die erste M.
Die Runde ist geschlossen und es geht weiter mit dem kleinen Rollrand.
Der kleine Rollrand
Stricke über 4 Rd re Mn.
Die obere Kante rollt sich automatisch über diese 4 Runden ein und der kleine Rollrand ist fertig.

Das Bündchen

Das Bündchen wird im Rippenmuster gearbeitet:
1 re M – *1 li Mn – 3 re Mn* – 1 li Mn –
2 re M
**) Arbeite die Angaben zwischen den ** bis drei Maschen vor Rundenende.
Arbeite 19 Runden im angegebenen Muster plus 1 Runde nur re Mn.
Solltest du das Bündchen in einer anderen Farbe als den Schaft stricken, empfehle ich, die letzte Bündchenrunde bereits mit der Schaftfarbe zu arbeiten.
Der Schaft
Der Schaft beginnt an der Beinrückseite auf Nd 1. Arbeite in der Runde 14-, 15-, 15-, 16-, 16-, 17-mal den nachfolgenden Rapport.
Der Rapport
In den ersten beiden Runden strickst du abwechselnd 1 Hebemasche und 3 re Mn. Eine Hebemasche ist eine M, die wie zum Linksstricken abgehoben wird. Der Arbeitsfaden läuft dabei hinter der Arbeit.
In der 3. Runde verkreuzt du die Hebemasche mit der M links daneben. Wie das grundsätzlich funktioniert erkläre ich im Anschluss. Dabei strickst du die beiden Mn rechts ab. Anschließend arbeitest du noch 2 re Mn.
Die 4. Runde wird glatt rechts gearbeitet.
Im zweiten Teil des Rapports beginnst du zunächst mit 3 re Mn und arbeitest dann die Hebemasche. Das erfolgt über die Runden 5 und 6. In der Runde 7 wird die Hebemasche nach rechts verkreuzt, d. h. sie wird mit der letzten der 3 re Mn verkreuzt. Die Runde 8 besteht wieder aus re Mn.
Das Verkreuzen geschieht ganz einfach ohne Hilfsnadel. Der Strickfluss wird kaum unterbrochen.

| Kleiner Tipp: Wenn du mal nicht weißt, wo du in den Rdn 1 oder 5 weiterstricken musst, orientiere dich daran, dass die mittlere der 3 re Mn über der Hebemasche liegt. |

Nachfolgend zeige ich dir, wie das Verkreuzen ohne Stricknadel grundsätzlich funktioniert:

Hebemasche nach links verkreuzen
In der Runde 3 des Rapportes verkreuzt du 2 Mn nach links:
- Schiebe die re Nd von hinten zwischen der Hebemasche und der nachfolgenden re M nach vorne.

- Stich in die zweite M auf der li Nd wie zum Rechtsstricken ein und ziehe die M hinter der Hebemasche nach re.

- Stricke aus dieser M eine re M. Diese bleibt auf der re Nd.

- Nun stichst du in die Hebemasche auf der li Nd wie zum Rechtsstricken ein.

- Arbeite eine re M.

- Lass die ursprünglichen Mn von der Nd gleiten.

Die beiden Mn sind nach links verkreuzt.

Zwei Maschen nach rechts verkreuzen
In der Runde 7 findet die Verkreuzung nach rechts statt. Ohne Hilfsnadel funktioniert das so:
- Stich mit der re Nd von vorne in die zweite M auf der li Nd ein. Dehne sie etwas auf.
- Und ziehe sie vor die erste M auf der li Nd.

- Stricke aus der vor die erste M gezogenen M eine reM. Lass die ursprüngliche M noch auf der Nd.

- Schiebe die 2. M auf der li Nd etwas nach links, so dass du mit der re Nd in die erste M einstechen und eine weitere reM stricken kannst.

- Nun lässt du beide ursprünglichen Mn von der Nd gleiten.

Wiederhole den Rapport bis du die von dir gewünschte Schafthöhe erreicht hast. Bei meinen Mustersocken sind das in der Höhe 5 Rapporte. Geendet wird mit der Raportrunde 8.
Die Zunahmeferse
Als Ferse arbeitest du eine Zunahmeferse. Sie besteht aus zwei Teilen:
- Zunächst werden am hinteren Fuß in jeder zweiten Rd Mn zugenommen, so dass hier ein Fersenkeil entsteht. Das bisherige Muster vom Schaft wird außerhalb des Fersenkeils weitergeführt.

- Im zweiten Teil reduzierst du die zugenommenen Maschen in Hin- und Rückreihen über die Ndn 4 und 1.
Teil 1 – Der Fersenkeil
Im ersten Teil der Zunahmeferse strickst du weiter in Runden und nimmst dabei zwischen Nd 4 und Nd 1 in jeder zweiten Runde Maschen für den Fersenkeil zu.
Musterbedingt muss die Zunahme in der ersten Runde mit tiefergestochenen Zunahmen erfolgen:
Arbeite im Muster bis zum Ende von Nd 4.
- Setze einen Maschenmarkierer (MM).
- Es folgt eine Zunahme durch eine tiefergestochene Zunahme. Greife dazu mit der freien Nadel das linke Maschenbeinchen unter der letzten M auf Nd 4.

- Stricke daraus eine re M auf die Nd 4.

- Eine weitere Zunahme erfolgt aus dem rechten Beinchen unter der ersten M auf Nd 1. Greife dazu mit der freien Nd das rechte Beinchen eine M tiefer, schiebe es auf die li Nd.

- Stricke eine re M und setze einen zweiten MM auf die freie Nd.

Das waren die ersten beiden Zunahmen für den Fersenkeil an der hinteren Ferse.
Arbeite eine 2. Runde im Muster bzw. die Mn zwischen den MMs rechts. Du endest vor dem MM auf Nd 4.
Arbeitest du mit einer Rundstricknadel, finden die Zunahmen am Ende der 2. Nadel-spitze und zu Beginn der Nadelspitze 1 statt. Setze auch hier MMs.
Die nächsten Zunahmen werden – wie bei der Zunahmeferse die Regel – aus dem Querfaden erzeugt werden.
Zunächst zeige ich das Zunehmen von Mn aus dem Querfaden. Je nachdem, wie du den Querfaden auf die Nd führst und abstrickst, entscheidest du, ob deine M eine Neigung nach links oder rechts erhält.
Zunahme aus Querfaden mit Neigung nach links – die M nennt man M1L
- Du führst deine re Nd von hinten nach vorne unter den Faden zwischen den beiden Mn der Vorreihe.

- Schiebe ihn auf die li Nd. Lass aber die re Nadelspitze noch unter dem Querfaden – hinter der li Nd.

- Stricke diese Schlinge rechts verschränkt ab.

Ja, in vielen Beschreibungen der Zunahme aus dem Querfaden mit Neigung nach links wird die li Nd von vorne unter den Querfaden geschoben. Das ist auch eine Möglichkeit. Ich empfehle dir aber, probiere meine Beschreibung einmal aus. Es ist viel einfacher.
Zunahme aus Querfaden mit Neigung nach rechts – die Masche nennt man M1R
- Du führst deine li Nd von hinten nach vorne unter den Faden zwischen den beiden Mn der Vorreihe.

- Stricke diese Schlinge rechts ab. Dabei verdrehst/verschränkst du die Schlinge.

Nun aber im Detail:
Wie gesagt, du hast zwei MMs gesetzt, je eine erste Zunahme auf Nd 4 und auf Nd 1 gemacht, sowie eine Rd ohne Zunahmen gestrickt. Du befindest dich vor dem MM auf Nd 4.
Es geht weiter:

- Hebe den MM auf die re Nd und arbeite eine Zunahme aus dem Querfaden mit Neigung nach links (M1L).
- Stricke die letzte M von Nd 4 als re M.
- Auf Nd 1 arbeitest du zunächst eine re M.
- Im Anschluss folgt eine Zunahme aus dem Querfaden mit Neigung nach rechts (M1R).
- Hebe den MM auf die re Nd und
- stricke die restlichen Maschen dieser Runde im Sockenmuster. Die Mn für den Fersenkeil (zwischen den MMs) strickst du rechts.
- Arbeite eine weitere Rd (bis zum MM auf Nd 4) ohne Zunahmen. Dabei strickst du die vier Mn des Fersenkeils (zwischen den MM) re.
- Wiederhole je eine Rd mit Zunahmen, eine Rd ohne Zunahmen. Bei den Zunahmen arbeitest du hinter dem MM auf Nd 4 ein M1L, vor dem MM auf Nd 1 ein M1R.
- Wenn du zwischen MM und Ende der Nd 4 und zwischen Anfang der Nd 1 und MM jeweils 13, 14, 14, 15, 15, 16 Mn zugenommen hast, strickst du noch eine Runde ohne Zunahmen und endest mit dem 1. Teil der Zunahmeferse.
Auf Nd 1 und Nd 4 hast du nun jeweils 27, 29, 29, 31, 31, 33
Stricke bis zum Beginn der Nd 1.
Teil 2 – Reduzierung der Zunahmen
Bei der Reduzierung der Zunahmen wird mit verkürzten Reihen über die Ndn 4 und 1 gearbeitet.
Die Mn der Nd 2 und 3, bzw. bei der Rundstricknadel die Nadelspitze mit den Oberfußmaschen bleiben unbearbeitet.
Arbeitest du mit einer Rundstricknadel, wird es etwas einfacher, wenn du die Seile für diese Reduzierung jeweils 27, 29, 29, 31, 31, 33 Mn nach und vor Rundenanfang herausziehst. Mit einem Maschenmarkierer kannst du den Rundenanfang kennzeichnen.
Hinreihe 1: Du befindest dich zu Beginn der Nd 1. Stricke zunächst 1 reM. Stricke die nächsten beiden Mn rechts zusammen. Es folgt 1 reM. Wende.

Rückreihe 1: Hebe die erste Masche wie zum Linksstricken ab (M li abh). Arbeite 3 li Mn. Nun werden zwei Mn per SSP zusammengestrickt. Hebe dazu nacheinander zwei Mn wie zum Rechtsstricken ab.


Schiebe die beiden abgehobenen Mn zurück auf die li Nd. Durch das Abheben liegen sie nun verdreht auf der Nd.

Führe die rechte Ndspitze von hinten links durch beide Mn und stricke beide Mn links zusammen.

Es folgt 1 liM. Wende.
Hinreihe 2: M li abh – 4 reM – 2 reM zus – 1 reM – wenden.
Rückreihe 2: M li abh – 5 liM – SSP –
1 liM – wenden.
Hinreihe 3: M li abh – 6 reM – 2 reM zus – 1 reM – wenden.
Rückreihe 3: M li abh – 7 liM – SSP –
1 liM – wenden.
Wiederhole die Hin- und Rückreihen, indem du jeweils die erste M abhebst. Stricke dann bis eine M vor die entstandene Lücke jeweils mit re Mn oder li Mn. In den Hinreihen werden 2 Mn re zusammengestrickt, in den Rückreihen werden zwei Mn per SSP zusammengestrickt. Die folgende M wird in den Hinreihen re, in den Rückreihen li gearbeitet. Bei der Größe 34/35, Größe 40/41, Größe 42/43 bleibt zum Schluss keine einzelne M mehr zwischen den beiden Lücken übrig. In diesem Fall nimm aus dem Querfaden zwischen den beiden zusammengestrickten Mn 1 M auf und stricke sie in den Hinreihen re bzw. in den Rückreihen li.
Du endest, wenn sich auf den
Ndn 4 und 1 jeweils 15*, 15, 15, 17*, 17*, 17 Mn befinden.
*einschließlich der Mn aus dem Querfaden.
Arbeitest du mit einer Rundstricknadel, arbeitest du ebenfalls bei den Größen 34/35, Größen 40/41, Größen 42/43 die letzte einzelne M aus dem Querfaden. Wenn sich vor und nach Rundenanfang und dem herausgezogenen Seil jeweils 15*, 15, 15, 17*, 17*, 17 Mn befinden. (*einschließlich der Mn aus dem Querfaden).
Insgesamt sollten sich nun 58, 60, 60, 66, 66, 68 Mn auf der Rundstricknadel befinden.
Die Mn auf der Nd-Spitze mit dem Rundenanfang bilden die Sohlen-Nd, die Mn auf der anderen Nd-Spitze die Oberfuß-Nd.
Die MMs kannst du entfernen.
Der Fuß
Nun kommen auch die Ndn 2 und 3 wieder hinzu. Die Mn auf diesen beiden Ndn bilden den Oberfuß, der im Muster weitergestrickt wird. Die Sohle befindet sich auf den Ndn 1 und 4. Die Mn hier werden glatt rechts gearbeitet.
Wenn du bei Größe 34/35, Größe 40/41, Größe 42/43 Mn aus dem Querfaden zugenommen hast, strickst du am Ende von Nd 1 die letzten beiden Mn rechts verschränkt, am Anfang von Nd 4 die ersten beiden Mn rechts zusammen.
Hat dein Fuß einschließlich Ferse eine Länge von 18,5 19,5, 21, 22, 23 cm erreicht, beginnt die Sockenspitze.
Die Schleudersternspitze

Die nachfolgende Strickschrift zeigt wie die Schleudersternspitze in jedem Viertel bei beispielsweise 15 Mn/Viertel gestrickt wird.

Arbeite auf jeder einzelnen Nadel bzw. In jedem Viertel folgendermaßen:
Runde 1: 1 reM, 1 liM, 10, 11, 11, 12, 12, 13 reM, 2 M li zus
Runde 2: 13, 14, 14, 15, 15, 16 reM
Runde 3: 2 reM, 1 liM, 8, 9, 9, 10, 10, 11 reM, 2 M li zus
Runde 4: 12, 13, 13, 14, 14, 15 reM
Runde 5: 3 reM, 1 liM, 6, 7, 7, 8, 8, 9 reM, 2 M li zus
Runde 6: 11, 12, 12, 13, 13, 14 reM
Arbeite so weiter, indem du in jeder zweiten Rd (mit der ungeraden Rundenzahl) die li M immer um eine M nach li verschiebst. Die letzten beiden Mn werden li zusammengestrickt. In den Rdn mit der geraden Rundenzahl werden alle Mn rechts gestrickt.
Wenn die li M entweder mit einer re M Abstand oder direkt neben einer zusammengestrickten M liegt, werden in jeder Rd auf jeder Nd nur noch die letzten beiden Mn li zusammengestrickt. Die anderen Mn sind re Mn.
Wenn du auf jeder Nd nur noch zwei Mn hast, hebst du eine M nach der anderen über die zuletzt gestrickte M.
Bei der Rundstricknadel: Beim Nadelspiel gibt es bereits eine Aufteilung der Mn in vier Teile. Bei der Rundstricknadel setzt du auf jeder Nd nach der Hälfte der Mn einen MM und arbeitest wie oben beschrieben jeweils von Nadelbeginn bis zum MM sowie vom MM bis zum Nadelende.


Teststrick zu den 15-Year-Socks
Mein großer Dank gilt Anma, Anke, Beatrice, Caro, Claudia, Doris, Ingrid, Lydia und Sabine, die die Anleitung zu den Jubiläumssocken auf Herz und Nieren getestet haben. Ihre wunderschönen Exemplare könnt ihr auf den nachfolgenden Fotos bewundern.











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