Strick Klasse – ein Interview mit Melanie Berg über den Online-Strickkurs + Verlosung
Als ich vor einigen Jahren mit Melanie Berg, aka Mairlynd, über eines ihrer Bücher gesprochen habe, wurde schnell klar: Hier erzählt jemand nicht nur von Strickdesigns, Farben und Projektideen – hier spricht eine Frau, die für das Stricken brennt. Die Entstehung ihrer Designs, ihre Liebe zu Garnen und ihr Blick fürs Detail zeigen, dass Stricken für Melanie längst mehr ist als ein Hobby. Es ist Beruf, Berufung und Herzensangelegenheit zugleich. Mit der Strick Klasse erfüllt sich Melanie nun einen Wunsch: Menschen den Zugang zum Stricken zu erleichtern – ohne Druck, ohne Angst vor Fehlern, dafür mit viel Freude, Klarheit und Ruhe. Ich habe mit ihr über das Strickenlernen mit der Strick Klasse, ihre Motivation und auch darüber gesprochen, welche Bedeutung Stricken für sie im Alltag hat:
Liebe Melanie, auf deiner Internetseite schreibst du: „Stricken kann so schön sein“ – und das kann ich nur unterschreiben. Trotzdem erleben viele genau den Anfang als große Hürde. Man weiß nicht, wo man starten soll, und nicht jede:r hat eine strickende Oma, Mutter oder liebe Freundin an der Seite. Genau hier setzt deine Strick Klasse an. Wie gelingt es dir, Menschen ohne Vorkenntnisse oder mit Unsicherheiten Schritt für Schritt – mit Freude – an das Stricken heranzuführen?
Für mich beginnt alles mit meiner eigenen Liebe zum Stricken. Ich finde, Stricken ist etwas unglaublich Schönes und Erfüllendes – es beruhigt, macht den Kopf frei und am Ende hält man etwas in den Händen, das man selbst geschaffen hat. Genau dieses Gefühl möchte ich weitergeben, und das ist eigentlich meine größte Motivation für die Strick Klasse: Ich möchte zeigen, wie viel Freude in diesen kleinen Maschen steckt.
In der Strick Klasse gehe ich deshalb Schritt für Schritt vor und nehme mir ganz bewusst Zeit.
Jede Technik wird ruhig erklärt, ohne verwirrende Fachbegriffe, und so, dass man sie direkt mit den eigenen Händen ausprobieren kann.
Mir ist wichtig, dass niemand das Gefühl hat, hinterherzuhinken oder etwas „nicht schnell genug“ zu verstehen. Jede und jeder darf im eigenen Tempo lernen.
Ein großer Teil ist auch, die Angst vor Fehlern zu nehmen. Denn ganz ehrlich: Fehler gehören zum Stricken dazu, selbst nach vielen, vielen Jahren. In der Strick Klasse zeige ich deshalb nicht nur, wie etwas ideal läuft, sondern auch, was man tun kann, wenn mal eine Masche daneben geht. Das nimmt ganz viel Druck raus und macht mutiger, einfach weiterzumachen.
Und dann geht es natürlich auch um Freude. Die ersten Projekte sind bewusst klein und überschaubar, damit man schnell ein Erfolgserlebnis in den Händen hält und merkt: Wow, das habe ich wirklich selbst gemacht. Dieses Gefühl ist oft der Moment, in dem der Funke überspringt und aus „Ich probiere das mal“ plötzlich „Oh, das macht mir richtig Spaß“ wird.
Am Ende ist es also eine Mischung aus Geduld, klaren Schritten, Ermutigung und ganz viel Herzlichkeit. Ich möchte, dass sich jede und jeder in der Strick Klasse so fühlt, als würde eine Freundin daneben sitzen und sagen: Komm, wir machen das zusammen. Du schaffst das. Und genau so entsteht dann auch die Freude am Stricken.
Ich habe mir deinen kostenlosen Schnupperkurs angesehen und war überrascht, wie viel ein Strickanfänger dort schon lernt. Von Nadel- und Garnkunde über den Kreuzanschlag und rechte Maschen bis hin zum Abketten – sogar eine verlorene Masche wird gerettet. Am Ende hält man tatsächlich sein erstes kleines Strickstück – ein kraus rechts gestricktes Spültuch – in den Händen. Im eigentlichen Kurs arbeitest du ebenfalls mit praktischen Projekten. Welche Strickstücke begleiten die Teilnehmer:innen dort Schritt für Schritt beim Lernen?
In der Strick Klasse bauen die Projekte ganz bewusst aufeinander auf. Mir ist wichtig, dass jedes neue Strickstück genau da ansetzt, wo man gerade steht, und dass sich das Lernen ganz natürlich anfühlt – ohne Sprünge, ohne Überforderung.
Im Schnupperkurs starten wir ja mit dem kleinen Spültuch, um erstmal ein Gefühl für Nadeln, Garn und die Grundbewegungen zu bekommen. In der ersten richtigen Einheit der Strick Klasse geht es dann direkt weiter mit einem richtigen Kleidungsstück: meiner Fellwind Mütze. Das ist ein perfektes Anfängerprojekt, weil man in Runden strickt, den Maschenanschlag noch einmal vertieft und mit rechten und linken Maschen schon fast die komplette Mütze arbeiten kann. Am Ende schauen wir uns ganz entspannt noch die Abnahmen an – und schwupps, ist das erste selbstgestrickte Accessoire fertig.

Danach folgen zwei Tuchprojekte. Zuerst das Drachenfels Tuch, ein sehr leicht zu strickendes, aber trotzdem super modernes und stylisches Design mit einem einfachen Hebemuster. Und als kleines Extra schauen wir uns am Ende noch das I-Cord-Abketten an, das dem Tuch einen besonders schönen Abschluss gibt.

Fotos: Melanie Berg
Anschließend geht es weiter mit dem ersten richtigen Lace-Projekt, dem Grand Bazaar Schal. Da kommen dann Umschläge und rechts und links geneigte Abnahmen dazu, also genau die Techniken, die man für viele Spitzenmuster braucht – aber immer noch in einem Rahmen, der gut machbar und nicht einschüchternd ist.
In der zweiten Hälfte der Strick Klasse vertiefen wir das Gelernte mit weiteren Projekten: fingerlose Handstulpen, ein Paar Socken und ganz zum Schluss sogar ein Pullover – mein Sticky Sweet Sweater. Der ist bewusst sehr anfängerfreundlich konstruiert, sitzt toll und ist einfach ein echtes Wohlfühlteil. Und ich liebe diesen Moment, wenn jemand am Ende sagen kann: Schau mal, den habe ich selbst gestrickt. Das ist einfach ein ganz besonderes Gefühl.

Fotos: Melanie Berg
So wächst man Projekt für Projekt ins Stricken hinein – mit jedem Teil ein bisschen mehr Können, ein bisschen mehr Selbstvertrauen und ganz viel Freude an dem, was da auf den Nadeln entsteht.
Man hört ja oft den Satz „Beim Stricken lernt man nie aus.“ Genau deshalb habe ich das Gefühl, dass nicht nur Anfänger:innen, sondern auch Fortgeschrittene in der Strick Klasse viel für sich mitnehmen können. Ist der Kurs auch dafür gedacht, vorhandenes Wissen zu vertiefen und neue Sicherheit zu gewinnen?
Absolut, und das ist mir sogar ganz besonders wichtig. Wir starten zwar mit den Grundlagen, aber dadurch, dass sich die Projekte Schritt für Schritt weiterentwickeln, ist wirklich für jedes Level etwas dabei. Man wächst ganz automatisch mit – von den ersten Maschen bis hin zu komplexeren Techniken und größeren Projekten.
Und selbst wenn man bestimmte Techniken vielleicht schon kennt, steckt in der Strick Klasse ganz viel Zusatzwissen, das man so nicht unbedingt in klassischen Anleitungen oder Lehrbüchern findet.
Wir geben viele kleine, liebevoll so genannte Profitipps weiter, mit denen man sich das Stricken an vielen Stellen noch leichter und entspannter machen kann. Zum Beispiel, wie man Fäden so vernäht, dass es sauber aussieht und nicht zur Geduldsprobe wird, oder wie man zwei Fadenenden unsichtbar miteinander verbindet, damit man am Ende weniger zu vernähen hat. Oder auch, wie man besonders schön Maschen aufnimmt, damit alles gleichmäßig und ordentlich aussieht.
Das sind oft Kleinigkeiten, aber genau die machen einen riesigen Unterschied für das Gefühl beim Stricken – und geben ganz viel Sicherheit.
Dazu kommt die Community, die sich rund um die Strick Klasse gerade entwickelt. Da sind schon viele tolle Strickerinnen zusammengekommen, die sich gegenseitig helfen, motivieren und ihre Projekte zeigen. Dieser Austausch, dieses Miteinander, dieses Geben und Nehmen – das ist auch für Fortgeschrittene unglaublich bereichernd und einfach richtig schön.
Insofern ist die Strick Klasse für mich kein reiner Anfängerkurs, sondern eher eine gemeinsame Strickreise, auf der man immer wieder Neues entdeckt, sicherer wird und sich einfach gut aufgehoben fühlt – egal, wo man gerade steht.
Bei der Strick Klasse folgen die einzelnen Projekte einer bestimmten Reihenfolge. Ist der Kurs bewusst so aufgebaut, dass die Inhalte aufeinander aufbauen – oder können die Teilnehmer:innen die Projekte auch flexibel tauschen und ihren eigenen Weg wählen?
Die Reihenfolge der Projekte ist tatsächlich ganz bewusst so gewählt, dass die Inhalte sinnvoll aufeinander aufbauen. Mir war wichtig, dass neue Techniken erst einmal in einem einfachen, überschaubaren Projekt vorkommen, bevor sie später in etwas Größerem wieder auftauchen. So kann man sich Schritt für Schritt Sicherheit holen und fühlt sich nicht plötzlich mit etwas völlig Neuem allein gelassen.
Gerade bei den anspruchsvolleren Projekten, wie zum Beispiel beim Pullover, können wir dann immer wieder auf Dinge zurückgreifen, die man vorher schon gemacht hat, und sagen: Das kennst du eigentlich schon, das haben wir dort schon einmal geübt. Das gibt ganz viel Ruhe und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
Gleichzeitig ist die Strick Klasse aber kein starrer Lehrplan, den man exakt so abarbeiten muss. Man darf die Projekte natürlich auch ein Stück weit flexibel handhaben und seinen eigenen Weg gehen. Viele Techniken sind keine großen Zaubertricks, und wenn man merkt, dass man etwas schon kann oder sich gerade besonders zu einem Projekt hingezogen fühlt, dann spricht nichts dagegen, auch mal die Reihenfolge zu tauschen.

Und falls doch mal eine Technik neu ist, reicht es oft schon, sich das entsprechende Video aus einem früheren Abschnitt kurz anzuschauen, um ein Gefühl dafür zu bekommen. So bleibt man frei in der Auswahl, hat aber immer ein Sicherheitsnetz aus Erklärungen, auf das man zurückgreifen kann.
Ich wollte einen Kurs schaffen, der Struktur gibt, aber keinen Druck macht. Einen roten Faden, an dem man sich entlanghangeln kann – und gleichzeitig genug Raum, um einfach das zu stricken, worauf man gerade Lust hat.
Du gibst seit vielen Jahren Workshops vor Ort. Was würdest du sagen: Wo liegen die besonderen Vorteile eines Online-Kurses im Vergleich zu einem klassischen Workshop?
Da gibt es gleich mehrere Dinge, die ich am Online-Format ganz besonders liebe. Das Allerwichtigste ist für mich die Flexibilität. Man kann die Strick Klasse ganz gemütlich von zu Hause aus machen, ohne Anfahrt, ohne festen Zeitplan, und sich alles genau so einteilen, wie es ins eigene Leben passt. Ob früh am Morgen mit dem ersten Kaffee oder abends auf dem Sofa – man strickt, wann immer es gut tut.
Dazu kommt, dass man die Videos jederzeit pausieren, zurückspulen und sich Dinge so oft anschauen kann, wie man möchte. Das ist ein riesiger Vorteil, gerade beim Lernen neuer Techniken. Niemand muss sich hetzen oder denken: Oh je, das habe ich jetzt verpasst. Man darf sich genau die Zeit nehmen, die man braucht.
Ein weiterer Punkt ist tatsächlich auch der Preis. Die Strick Klasse ist deutlich günstiger als viele Präsenz-Workshops, zum Beispiel auf Strickfestivals. Und gleichzeitig ist sie viel umfassender. In einem Vor-Ort-Kurs geht es oft um eine ganz bestimmte Technik und meistens schon auf einem eher fortgeschrittenen Level. In der Strick Klasse hingegen begleite ich die Teilnehmerinnen über viele Projekte hinweg, von den Grundlagen bis hin zu Socken und sogar einem Pullover.
Für mich ist die Strick Klasse deshalb so etwas wie ein Rundum-glücklich-Paket: für alle, die gerade erst anfangen, genauso wie für Stricker:innen, die schon Erfahrung haben, aber meine Designs gern mit ein bisschen extra Begleitung und Sicherheit stricken möchten. Es ist, als hätte man mich immer ein kleines Stück mit auf dem Sofa sitzen – nur ohne Reiseplanung und mit ganz viel Zeit zum Wiederholen.
Neben den Videos finden die Teilnehmer:innen in der Strick Klasse auch ausführliche PDF-Anleitungen und sogenannte Row Maps®. Viele können sich darunter noch nichts vorstellen – was genau steckt hinter diesem Konzept?
Ich freue mich sehr, dass du danach fragst, liebe Barbara, denn die Row Maps sind tatsächlich etwas, das mir ganz besonders am Herzen liegt. Entwickelt habe ich sie zusammen mit meinem Strickfreund Chad Lewis, und wir nennen sie gern ein kleines GPS fürs Stricken.

Im Grunde sind Row Maps übersichtliche Abhak-Listen, die dir ganz genau zeigen, wo du in deinem Projekt gerade bist: welche Reihe, welche Farbe, wie viele Maschen und was als Nächstes kommt. Du kannst einfach Reihe für Reihe abhaken und behältst so immer den Überblick – selbst dann, wenn du mal unterbrochen wirst, das Telefon klingelt oder das Projekt eine Woche im Strickkorb liegt und du später wieder einsteigst.
Die Idee dazu ist aus einem sehr persönlichen Bedürfnis entstanden. 2021 hatte ich Brustkrebs und habe deswegen eine Chemotherapie gemacht. In dieser Zeit habe ich selbst gemerkt, wie schwer Konzentration manchmal sein kann. Trotzdem wollte ich unbedingt weiter stricken, aber ohne dieses ständige Grübeln: Wo war ich nochmal? Was kommt jetzt? Chad arbeitet außerdem als Stricklehrer in einem Krebszentrum in Toronto und kennt genau diese Situation von vielen seiner Teilnehmerinnen. Wir beide wussten: Wenn man Dinge in kleine, klare Schritte zerlegt, fühlt sich alles plötzlich machbar und vertraut an – und nicht überwältigend.
Genau das leisten die Row Maps. Sie nehmen ganz viel Denkarbeit ab und schaffen Raum für das, worum es eigentlich geht: entspannt Stricken und den Moment genießen.
Und das Schönste ist: Die Row Maps gibt es nicht nur in der Strick Klasse, sondern für ganz viele meiner Designs kostenlos zum Download auf mairlynd.de. Man kann sie sich einfach anschauen, ausprobieren und für sich entdecken, wie viel entspannter sich Stricken anfühlen kann, wenn man immer weiß, wo man gerade steht.
Für mich sind die Row Maps deshalb nicht nur ein technisches Extra, sondern ein echtes Herzensprojekt – weil sie so vielen Menschen helfen, mit mehr Leichtigkeit, mehr Freude und mehr Vertrauen zu stricken.
Deine Community schätzt deine Anleitungen sehr – vor allem wegen ihrer Klarheit und Nachvollziehbarkeit. Mit den Videos wird das Lernen noch anschaulicher. Trotzdem tauchen manchmal kleine Fragen auf oder der Wunsch nach Austausch. Welche Möglichkeiten bietet die Strick Klasse hier, um miteinander ins Gespräch zu kommen und Unterstützung zu erhalten?
Mir war von Anfang an wichtig, dass man sich in der Strick Klasse nicht allein gelassen fühlt. Auch wenn die Videos und Anleitungen sehr ausführlich sind, entstehen beim Stricken natürlich manchmal kleine oder auch größere Fragen – und dafür gibt es mehrere Möglichkeiten, Unterstützung zu bekommen.
Zum einen sind wir jederzeit per E-Mail erreichbar, und zwar ganz unkompliziert über mail@strickklasse.de. Da kann man sich melden, wenn man irgendwo festhängt oder unsicher ist, und bekommt persönlich Antwort. Das gibt vielen schon ein gutes Gefühl von: Ich bin hier nicht auf mich allein gestellt.
Und dann gibt es die Strick-Community, zu der alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer herzlich eingeladen sind. Dort kann man Fotos von seinen Projekten zeigen, Fragen stellen, Tipps austauschen und sich gegenseitig anfeuern. Dieser Austausch ist unglaublich wertvoll, weil man merkt: Ah, anderen geht es manchmal ganz genauso, und gemeinsam findet man fast immer eine Lösung.
Für mich ist das tatsächlich einer der schönsten Aspekte der Strick Klasse: dieses Miteinander, dieses Teilen von Fortschritten, kleinen Erfolgen und auch mal kleinen Stolpersteinen. Es entsteht ein richtig schönes, unterstützendes Umfeld, in dem man nicht nur lernt, sondern sich auch verbunden fühlt. Und das macht das Stricken einfach noch ein Stückchen schöner.
Lebenslanger Zugriff, ein Zertifikat zum Abschluss und eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie ohne Wenn und Aber – das zeigt großes Vertrauen in dein Angebot. Was wünschst du dir, dass die Teilnehmer:innen am Ende ganz konkret aus der Strick Klasse mitnehmen?
Ich wünsche mir, dass die Teilnehmerinnen am Ende sagen: Wow, ich bin richtig gern in der Strick Klasse, weil ich dort in einer entspannten, freundlichen Atmosphäre so viel gelernt habe. Weil ich gemerkt habe, dass ich mir Dinge zutrauen kann, dass ich sicherer geworden bin und dass Stricken sich nicht stressig, sondern leicht und schön anfühlen darf.
Ganz wichtig ist mir auch dieses wachsende Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Dass man nicht mehr bei jeder neuen Anleitung denkt: Schaffe ich das überhaupt? Sondern eher: Okay, das sieht spannend aus, das probiere ich jetzt einfach mal.
Dieses Gefühl von „Ich krieg das hin“ ist unbezahlbar.
Und natürlich hoffe ich, dass auch die Gemeinschaft eine Rolle spielt. Dass man in der Strick Klasse liebe Bekanntschaften macht, vielleicht sogar neue Strickfreundschaften, sich austauscht, sich gegenseitig ermutigt und zusammen Freude an den Projekten hat. Dieses Miteinander macht so viel aus.
Am Ende soll die Strick Klasse nicht nur einzelne Techniken vermitteln, sondern ein solides, gutes Fundament schaffen. Sodass man sich danach auch an viele andere Anleitungen herantraut, neugierig bleibt und sich vom Stricken nicht mehr so schnell aus der Ruhe bringen lässt. Sicher im Sattel, mit Lust auf neue Projekte und mit ganz viel Freude an der eigenen Kreativität.
Lass uns noch einmal zu deiner persönlichen Motivation zurückkommen. Wie kam es dazu, dass du all deine Erfahrungen, dein Wissen und deine Art zu erklären in der Strick Klasse bündeln wolltest?
Die Idee, all mein Wissen einmal gebündelt weiterzugeben, trage ich tatsächlich schon sehr lange mit mir herum. In Workshops, auf Festivals und auch durch viele persönliche Nachrichten habe ich immer wieder gemerkt, wie groß der Wunsch nach einer ruhigen, gut begleiteten Lernumgebung ist. Aber wie das so ist: Im Alltag mit neuen Designs, Büchern, Messen und all den anderen Projekten war irgendwie immer zu wenig Raum, das wirklich umzusetzen.
Und dann kam dieser Moment, in dem sich plötzlich ein Fenster geöffnet hat. Ich hatte gerade ein großes Herzensprojekt abgeschlossen, nämlich die Fertigstellung meines Buches SHAWL LOVE, das vor Kurzem erschienen ist, und auf einmal war da nicht nur die Idee, sondern auch die Gelegenheit.
Dazu kam, dass ich ein ganz wunderbares Team gefunden habe, das mich bei der Umsetzung unterstützt hat. Und plötzlich war klar: Jetzt machen wir das wirklich. Jetzt schaffen wir einen Ort, an dem all das zusammenkommt, was mir beim Unterrichten und beim Stricken selbst so wichtig ist – Geduld, Klarheit, kleine Schritte und ganz viel Freude am Prozess.
Für mich fühlt sich die Strick Klasse deshalb ein bisschen an wie die Essenz aus vielen Jahren Erfahrung, gepackt in ein Format, das Menschen überall erreichen kann. Und ich bin unglaublich dankbar, dass ich das jetzt teilen darf.
Die Strick Klasse ist bereits sehr umfangreich angelegt – doch, wie zuvor schon geschrieben, heißt es ja oft: Beim Stricken lernt man nie aus. Gibt es Pläne, den Kurs in Zukunft noch weiter auszubauen oder auf eine neue Stufe zu heben?

Ja, auf jeden Fall, da gibt es schon Pläne in diese Richtung. Die Strick Klasse ist jetzt erst mal so gedacht, dass sie eine richtig gute Basis schafft, und darauf möchten wir gern weiter aufbauen.
Wir denken gerade darüber nach, noch einen fortgeschritteneren Teil anzubieten, vielleicht sogar eine Masterclass. Wie genau das aussehen wird, zeigt sich im Laufe des Jahres, da ist noch nichts festgelegt, aber die Richtung ist klar.
Ich bin da wirklich sehr guter Dinge, dass wir noch einmal etwas richtig Schönes auf die Beine stellen werden – für alle, die nach der Strick Klasse Lust haben, noch weiterzugehen und Neues zu lernen.
Du betonst immer wieder, wie gut Stricken tut und wie sehr es beim Entschleunigen hilft. Was bedeutet Stricken für dich persönlich – gerade im oft so vollen Alltag?
Stricken ist für mich etwas sehr Persönliches und ein fester Bestandteil meines Lebens! Ich kann mir ehrlich gesagt kaum noch vorstellen, wie mein Alltag ohne Stricken wäre.
Es ist für mich auf jeden Fall etwas, womit ich mich gut erholen kann, gerade wenn es sonst stressig ist – zwischen Haushalt, Familie und all den kleinen Dingen, die man so erledigen und organisieren muss. Wir kümmern uns oft um andere Menschen, um unsere Kinder, um unsere Eltern, und sind viel für andere da.

Und Stricken ist dann genau der Moment, in dem man sich wirklich Zeit für sich selbst nehmen kann, in dem man seine eigene Kreativität auslebt und einfach bei sich ist. Daraus kann man dann auch wieder Kraft schöpfen für all die anderen Bereiche im Leben.
Genau das wünsche ich mir auch für die Strick Klasse: dass die Menschen Stricken nicht als etwas erleben, das zusätzlichen Druck macht, sondern als etwas, das gut tut. Als eine kleine Ruheoase im Alltag, in der man durchatmen und einfach genießen darf.
Liebe Melanie, ganz herzlichen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Fragen ausführlich und persönlich zu beantworten. Deine Begeisterung fürs Stricken und deine Herzenswärme sind in jeder Antwort spürbar – und machen richtig Lust aufs Strickenlernen mittels der Strick Klasse.
sockshype-Fazit
Die Strick Klasse ist viel mehr als ein klassischer Onlinekurs. Sie vereint Melanies langjährige Erfahrung, ihre Liebe zum Stricken und den Wunsch, Menschen den Einstieg wirklich leicht zu machen. Alles ist klar aufgebaut, verständlich erklärt und mit viel Herz gestaltet – ganz ohne Druck oder abstrakte Theorie. Schritt für Schritt entstehen schöne Projekte, die Mut machen und Lust auf mehr. Wer Stricken neu lernen, wieder einsteigen oder einfach entspannter stricken möchte, findet in der Strick Klasse einen motivierenden Begleiter – und vielleicht sogar eine neue kleine Ruheinsel im Alltag.
Infos

VERLOSUNG EINES
ZUGANGS ZUR STRICK KLASSE
Die Verlosung ist beendet – eine Gewinnerin ist ermittelt und benachrichtigt.
Die Verlosung ist beendet.
Es hat mir viel Freude gemacht, die zahlreichen Kommentare zu lesen. Jede Strickerin hat sich Gedanken gemacht und ganz persönlich beschrieben, warum sie gern einen Zugang zur Strick Klasse gewinnen möchte – das war wirklich sehr interessant.
Die Gewinnerin wurde per Zufallsgenerator ermittelt. Leider kann es bei einer Verlosung nur eine geben, auch wenn ihr es alle verdient hättet. Seid also bitte nicht traurig.
Vielleicht habt ihr ja Lust, euch die Strick Klasse selbst zu gönnen oder schenken zu lassen. In Gemeinschaft die wunderschönen Projekte von Melanie zu stricken, dabei per Video von einer so erfahrenen Strickerin begleitet zu werden und immer wieder Neues zu lernen, ist absolut empfehlenswert.
Stricken kann so schön sein – und manchmal braucht es nur den richtigen Einstieg oder einen frischen Impuls, um (wieder) mit Freude zu den Nadeln zu greifen. Umso mehr freue ich mich, dass Melanie Berg einen Zugang zu ihrer Strick Klasse zur Verfügung stellt, den ihr hier gewinnen könnt.
Egal, ob du gerade erst mit dem Stricken anfangen möchtest, nach einer Pause wieder einsteigen willst oder deine Kenntnisse vertiefen möchtest: Die Strick Klasse begleitet dich Schritt für Schritt mit klaren Erklärungen, schönen Projekten und ganz viel Herz. Eine wunderbare Gelegenheit, Stricken entspannt und in deinem eigenen Tempo zu erleben.
DU MÖCHTEST AN DER VERLOSUNG TEILNEHMEN?
WAS WIRD VERLOST?
Es wird ein Zugang zur Strick Klasse verlost, den Melanie Berg für die/den Gewinner:in freischalten wird, nachdem die Verlosung beendet ist.
WER KANN MITMACHEN?
Jeder, der mindestens 18 Jahre alt ist.
WAS MUSST DU TUN, UM TEILZUNEHMEN?
Schreibe unten in das Kommentarfeld ein paar Zeilen über dich: Welche Strickkenntnisse bringst du mit und warum würdest du gern einen Online-Kurs in der Strick Klasse von Melanie Berg gewinnen?
Alle eingegangenen Kommentare nehmen an der Verlosung teil. Bitte beachte, dass pro Person nur ein Kommentar auf sockshype.com berücksichtigt werden kann. Dein Kommentar erscheint möglicherweise nicht sofort, da er vor der Veröffentlichung von uns freigeschaltet wird.
Mit deiner Teilnahme erklärst du dich einverstanden, dass wir im Gewinnfall deinen Namen und deine E-Mail-Adresse an Melanie Berg weitergeben, damit der Zugang zur Strick Klasse für dich freigeschaltet werden kann.
BIS WANN MUSS DER KOMMENTAR EINGEGANGEN SEIN?
Bis zum 1. Februar 2026, 23:59 Uhr MEZ (mitteleuropäische Zeit).
WANN WIRD AUSGELOST?
So schnell wie möglich.
WIE ERFAHRE ICH, OB ICH GEWONNEN HABE?
Die Gewinnerin oder der Gewinner wird nach der Auslosung per E-Mail von uns benachrichtigt. Bitte habt Verständnis dafür, dass wir ausschließlich die gewinnende Person informieren. In der Gewinnmail bitten wir um die Mitteilung des vollständigen Namens, damit alles Weitere in die Wege geleitet werden kann.
Sollten wir innerhalb von 7 Tagen nach der Benachrichtigung keine Rückmeldung erhalten, verfällt der Gewinn und wir ziehen eine Ersatzgewinnerin oder einen Ersatzgewinner.
Ein kleiner Hinweis aus Erfahrung: Manchmal landen Gewinnbenachrichtigungen im Spamordner. Schaut dort also am besten auch kurz nach, damit euch die Nachricht nicht entgeht.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.
Wir danken Melanie Berg für den großartigen Gewinn, den sie uns zu Verfügung stellt.


Hallo, tolles Interview. Toller Gewinn. Ich mag Melanie Berg sehr gerne und habe fast alle Bücher von Ihr. Obwohl ich schon lange stricke, habe ich oft Probleme mit der Passform von Pullovern und Jacken. Stricke daher meistens Tücher. Socken habe ich noch nie gestrickt. Daher erhoffe ich mir viele neue Erkenntnisse in dem Kurs. Das Video sieht ja schon mal toll aus.
Hallo Melanie,
bis jetzt stricke ich nur Tücher, hab auch schon deine 3 Tücher dazu,
die Row Maps aus dem 3. Buch sind klasse.
An Socken oder evtl. auch Lace sprich Lochmuster trau ich mich nicht ran.
Wenn ich die Strickklasse gewinnen würde, das wäre der Hit.
Vg Susanne
Tolles Interview! Ich bin großer Fan von Melanie und würde mich als langjährige Strickerin freuen, den ein oder anderen Tip aus ihrem Kurs mitnehmen zu können und das Prinzip ihrer Row-Maps kennenzulernen.
Wow, das wäre toll, Zugang zur Strick-Klasse. Da würde ich mich riesig drüber freuen
Ich stricke schon viele Jahre und habe auch schon Tücher von Melanie gestrickt, die immer sehr gut gelungen sind. Ich habe mir vieles selbst beigebracht und merke, dass mich aber doch der ein oder andere Tipp noch weiter bringen würde. Gerade bei schwierigeren Designs steht man nur mit der Anleitung selbst etwas verloren da. Ich würde mich daher sehr freuen, hier noch weiteres Wissen anhäufen zu können.
Ich schleiche schon eine Weile um die Strickklasse herum. Ich habe vor einer Weile wieder angefangen zu stricken und dabei die Anleitungen von Melanie Berg lieben gelernt. Mit jedem Projekt eignet man sich mehr Wissen an. Meins reicht für Cardigans und Tücher. Ich tue mich oft schwer mit der Größenwahl bei Jacken und der Maschenprobe. Ich habe immer Angst vor dem Waschen und Spannen, da mir danach manchmal Jacken plötzlich viel zu groß waren. Und Socken, Socken kann ich nicht und da fehlte mir bisher die Geduld, mich damit zu beschäftigen. Die Strickklasse erscheint mir da glaub ich schon das richtige. Der Schnupperkurs brachte mir irgendwie das Gefühl, Melanie sitzt in meinem Wohnzimmer und erklärt mir alles Schritt für Schritt persönlich
Auch wenn doch schon einige Grundlagen bei mir sitzen, gibt es noch sooooo viel zu lernen für mich und ich freue mich, noch viele schöne Projekte beginnen und beenden zu können.
Danke für die ausführliche Beschreibung der Strickklasse in deinem Post und denke an Melanie, dass es sowas gibt.
Hallo Barbara,
ich liebäugle schon lange mit dem Stricken als Hobby, kann aber als absolute Anfängerin nur kraus rechts – das reicht leider nicht für all die tollen Dinge, die ich gerne schaffen möchte.
Melanies Strickklasse wäre sicherlich eine großartige Erweiterung meines Repertoires und würde mir viele neue Möglichkeiten eröffnen.
Liebe Grüße!
Hallo, ich bin zwar kein Profi, aber doch eine erfahrene Strickerin. Allerdings weiß ich nicht, wie ich mein Wissen weiter geben kann.
Darum möchte ich den Zugang gerne gewinnen und meiner Freundin Bettina schenken.
Tolle Idee der Kurs.
LG Irene
Hallo Irene, was für eine schöne Idee. Deine Freundin wird sich bestimmt darüber freuen, wenn du einen Zugang gewinnen solltest. Ansonsten kannst du es ihr auch weiterempfehlen.
Viele Grüße
Barbara
Socken und auch Tücher habe ich schon gestrickt. Doch an Pullover und Jacken traue ich mich nicht so. Mir käme die Strickklasse sehr gelegen, da Wolle in Pullovermengen schon darauf warten verarbeitet zu werden.
Vielen Dank für die Gewinnchance
Hallo Cordula,
du wirst bestimmt viel Neues lernen in der Strick Klasse.
Ich drücke dir feste die Daumen.
Liebe Grüße
Barbara
Ich habe gerade das Interview voller Begeisterung gelesen, da die Strick-Klasse genau das ist, was ich suche. Ich stricke leidenschaftlich gerne… aber „nur“ Socken. Einige Male habe ich mich an andere Projekte gewagt, z. B. an Pullover oder Strickjacken. Diese Projekte habe ich leider nie beendet, da mir einfach Grundlagen fehlten. Sich diese jeweils anzueignen war doch zu mühsam. Mit der Strick-Klasse erhoffe ich mir, Grundlagen zu erlernen und „Erfolgserlebnisse“
Ich würde mich wahnsinnig darüber freuen, den Zugang zu gewinnen!!!
Wirklich eine ganz tolle Idee!!! Danke dafür!
Hallo Miriam,
dann kann ich dir nur die Daumen drücken, damit du bald auch mehr als nur Socken stricken kannst.
Wollige Grüße
Barbara