Zunahmeferse toe up – vier Varianten
Gute Passform, flexible Anpassung und viele gestalterische Möglichkeiten – genau dafür wird die Zunahmeferse seit Jahren geschätzt. Zahlreiche Strickerinnen und Stricker haben sie bereits gearbeitet und sind von ihrem Sitz begeistert. Bisher habe ich auf sockshype vier Varianten der Zunahmeferse für Socken vorgestellt, die klassisch vom Bündchen zur Spitze gestrickt werden. Immer wieder kam jedoch die Frage auf, ob es die Zunahmeferse nicht auch für Toe Up Socken gibt.
Diese Frage habe ich mit ins sockshype-Atelier genommen. Dort wurde ausprobiert, neu gedacht und mit unterschiedlichen Techniken experimentiert. Das Ergebnis dieser Tüftelei möchte ich nun mit dir teilen: vier Varianten der Zunahmeferse toe up, die sich nicht nur technisch unterscheiden, sondern auch optisch ganz eigene Akzente setzen.
Die Vorteile von Toe Up Socken
Toe Up Socken werden von der Spitze aus zum Bündchen gestrickt und bieten einige handfeste Vorteile. Du kannst sie jederzeit anprobieren, die Fußlänge individuell anpassen und dein Garn optimal ausnutzen – besonders praktisch bei limitiertem Garn oder sehr großen Socken. In Kombination mit der Zunahmeferse entsteht so eine Socke, die sich perfekt an den Fuß anpasst und gleichzeitig viel Spielraum für Variationen lässt.
Der Aufbau der Zunahmeferse toe up
Die Zunahmeferse toe up ist – wie ihr Pendant vom Bündchen aus – zweigeteilt aufgebaut. Zunächst entsteht unter der Sohle ein Fersenkeil, der mit verkürzten Reihen gearbeitet wird und durch gezielte Zunahmen die nötige Weite für die Ferse schafft. Anschließend wird wieder in Runden über alle Maschen gestrickt, während die zuvor entstandenen Zunahmen schrittweise abgebaut werden. Je nachdem, an welcher Stelle der Sohle diese Abnahmen liegen, verändert sich das Erscheinungsbild der Ferse – und genau hier setzen die vier Varianten an.
Für wen eignet sich diese Ferse?
Durch diese Konstruktion überzeugt die Zunahmeferse toe up mit einer sehr guten Passform, besonders bei einem mittelbreiten Fersenballen und einem hohen Spann. Bevor ich dir die einzelnen Varianten im Detail vorstelle, schauen wir uns zunächst die verwendeten Techniken zu den Zunahmen und Abnahmen genauer an.
Die Nadeln für die Zunahmeferse toe up
Die Anleitungen für die Zunahmeferse toe up arbeite ich hier mit einem Nadelspiel. Das siehst du auch auf den Fotos.
Natürlich kannst du die Zunahmeferse ebenso mit einer Rundstricknadel in der Magic-Loop-Technik oder mit alternativen Spielnadeln wie den addi Trios beziehungsweise Neko Bambus Flex stricken.
Damit du die passenden Angaben für diese Nadelsysteme sofort erkennst und unkompliziert umsetzen kannst, werden die entsprechenden Hinweise mit dieser Farbe hervorgehoben.
Technikteil
Zunahmen beim Fersenkeil
Die Zunahmen beim Fersenkeil der Zunahmeferse toe up arbeitest du aus tiefergestochenen Maschen in den Hinreihen.
Zunahmen aus tiefergestochenen Maschen
Tiefergestochene Maschen werden aus den Maschen eine oder zwei Reihen tiefer aufgenommen. Die Zunahmen erfolgen zu Beginn und am Ende einer Hinreihe:
Zu Beginn der Hinreihe hebst du zunächst die erste Masche ab. Anschließend greifst mit der linken Nadel aus dieser abgehobenen Masche das linke Beinchen der Großmuttermasche (zwei Reihen tiefer) und strickst aus dieser Schlinge eine rechte Masche.
Weiter arbeitest du in dieser Hinreihe rechte Maschen bis vor die letzte Masche. Von dieser letzten Masche greifst das rechte Beinchen der Muttermasche (der Masche eine Reihe tiefer) mit der rechten Nadel und hebst es auf die linke Nadel. Stricke nun aus der Schlinge eine rechte Masche und lege sie auf die linke Nadel.

Abnahmen zur Bildung der Spickel
Mit der jeweiligen Strickweise gibst du deinen Abnahmen eine Richtung nach links oder rechts.
Abnahme mit Neigung nach rechts: Du schiebst deine rechte Nadelspitze von links zunächst durch die zweite, dann die erste Masche auf deiner linken Nadel und strickst beide rechts zusammen Die Abnahme wird mit 2 M re zusstr abgekürzt.

Abnahme mit Neigung nach links: Du schiebst deine rechte Nadelspitze wie zum Rechtsstricken durch die erste Masche und hebst sie nur ab. Das gleiche machst du mit der zweiten Masche. Nun schiebst du die linke Nadelspitze durch beide Maschen, die rechte Nadelspitze bleibt weiterhin in beiden Maschen. Jetzt kannst du ganz einfach beide Maschen verschränkt, zusammenstricken. Die linkgsgeneigte Abnahme kürzt man mit ssk ab, was englisch ist und bedeutet: slip, slip, knit.


Abkürzungen
☺︎ – Anzahl der Maschen auf der Nadel*)
♡ – ☺︎ geteilt durch 2*)
./. – minus
rechte – re
linke – li
Masche(n) – M(n)
Nadel(n) – Nd(n)
Runde(n) – Rd(n)
Reihe(n) – R(n)
2 M re zusstr – rechtsgeneigte Abnahme (s. Technikteil)
ssk – linksgeneigte Abnahme(s. Technikteil)
MM – Maschenmarkierer
*)Ich gehe davon aus, dass sich vor Beginn der Zunahmen auf jeder Nadel des Nadelspiels die gleiche Maschenzahl befindet. Wie viele Maschen das sind, hängt von der jeweiligen Sockengröße ab. Diese Maschenzahl kennzeichne ich mit ☺︎. Überall dort, wo dieses Zeichen erscheint, setzt du bitte die Maschenanzahl ein, die sich vor den Zunahmen auf einer Nadel befindet.
*)Beim Stricken mit der Rundstricknadel oder anderen Spielnadeln verteilen sich die Maschen vor den Zunahmen gleichmäßig auf beide Nadeln bzw. auf Nadel und Seil. Auch hier ist die Maschenzahl abhängig von der Größe der Socke. Diese Zahl bezeichne ich ebenfalls mit ☺︎. Für bestimmte Berechnungen in den Abnahmen benötigst du die Hälfte der Maschen pro Nadel. Diese Größe ist mit ♡ gekennzeichnet.
Teil 1 – Der Fersenkeil
Ausgehend von einer
- Maschenprobe mit 30 Mn und 42 Rn auf 10 x 10 cm
- bei vierfädigem Sockengarn und
- den unten angegebenen Maschen auf den Nadeln,
beginnst du den Fersenkeil, wenn die Sockenspitze und der Fuß folgende Länge erreicht hat:
Größe 34/35 und 56 Maschen – 15,0 cm
Größe 36/37 und 60 Maschen – 16,0 cm
Größe 38/39 und 60 Maschen – 17,5 cm
Größe 40/41 und 64 Maschen – 18,5 cm
Größe 42/43 und 64 Maschen – 19,5 cm
Größe 44/45 und 68 Maschen – 20,5 cm
Der Fersenkeil wird bei allen Varianten auf die gleiche Weise gearbeitet und zwar glatt rechts über die Nadel 4 und Nadel 1 in Hin- und Rückreihen. Die Nadeln 2 und 3 bleiben derzeit unbearbeitet. Du befindest dich aktuell zwischen Nadel 4 und Nadel 1.
Die Maschen sind gleichmäßig in zwei Hälften aufgeteilt. Bei der Rundstricknadel liegt eine Hälfte auf dem Seil, die andere auf der Nadel. Bei den anderen Spielnadeln sind die beiden Hälften auf zwei Nadeln verteilt. Dabei befinden sich die Fersenmaschen auf einer Nadelspitze bzw. einer Nadel. Ich bezeichne sie mit Nadel 1 (Nd 1).
Arbeitest du mit der Rundstricknadel bzw. anderen Spielnadeln folgst du der Strickanleitung für den Fersenkeil im nächsten grünen Kasten.
Der Fersenkeil, gearbeitet mit dem Nadelspiel
- Hinreihe: Stricke re Mn bis eine M vor Ende der Nd 1. Nun strickst du aus der Muttermasche der letzten M eine Zunahme. Hebe dazu die Muttermasche mit der re Nd auf die li Nd. Stricke aus der Schlinge eine re M und lege sie zurück auf deine li Nd. Nun wendest du die Arbeit.
- Rückreihe: Stricke zunächst 1 li M und setzte einen Maschenmarkierer (MM1). Anschließend arbeitest die restlichen Mn der Ndn 1 und 4 links. Wende die Arbeit.
- Hinreihe 2: Hebe die erste M wie zum Linksstricken ab. Stricke aus dem linken Beinchen der Großmuttermasche (unter der abgehobenen M) eine Zunahme. Greife dazu mit der li Nd das li Beinchen der Großmuttermasche und stricke aus der Schlinge eine re M. Setzte hier einen weiteren Maschenmarkierer (MM2) und arbeite re Mn bis zum MM1. Nimm den MM1 von der Nd und arbeite abermals aus der Muttermasche der nächsten M auf der li Nd eine Zunahme. Schiebe die neue M auf die li Nd und wende die Arbeit.
- Rückreihe 2: Stricke 1 li M und setze MM1 wieder ein. Stricke alle Mn bis MM2 links. Nimm MM2 von der Nd und wende die Arbeit.
- Hinreihe 3: Hebe die erste M wie zum Linksstricken ab. Stricke eine Zunahme aus dem li Beinchen der Großmuttermasche und hänge MM2 wieder auf deine re Nd. Stricke re Mn bis zu MM1. Nimm MM1 von der Nd. Arbeite eine Zunahme aus dem re Beinchen der Muttermasche. Wende.
- Rückreihe 3: Stricke 1 li M und setzte MM1 wieder auf die Nadel. Stricke alle Mn bis MM2. Nimm MM2 von der Nd und wende.
Wiederhole Hinreihe 3 und Rückreihe 3 bis sich die letzte Zunahme hinter der ersten M auf Nd 1 und die letzte Zunahme vor der letzten M auf Nd 4 befinden.
Dann hast du auf jeder Nadel:
Anzahl der ursprünglichen Maschen von Nd 1 bzw. Nd 4 mal 2 abzüglich 1 Masche.
Beispiel: Du hattest ursprünglich je 15 M auf Nd 1 bzw. Nd 4.
15 x 2 – 1 = 29 M.
Entferne die MMs in der letzten Reihe.
Der Fersenkeil mit der Rundstricknadel oder anderen Spielnadeln
Du befindest dich aktuell am Rundenanfang zwischen Nd 2 und Nd 1. Den Fersenkeil arbeitest du in Hin- und Rückreihen nur über die Nd 1. Die Nd 2 ruht.
- Hinreihe: Hebe die erste M wie zum Linksstricken ab. Stricke aus dem li Beinchen der Großmuttermasche (unter der abgehobenen M) eine Zunahme. Greife dazu mit der li Nd das li Beinchen der Großmuttermasche und stricke aus der Schlinge eine re M. Setzte hier einen Maschenmarkierer (MM1) und arbeite re Mn bis bis eine M vor Ende der Nd. Nun strickst du aus der Muttermasche der letzten M eine Zunahme. Hebe dazu die Muttermasche mit der re Nd auf die li Nd. Stricke aus der Schlinge eine re M und lege sie zurück auf deine li Nd. Nun wendest du die Arbeit.
- Rückreihe: Stricke zunächst 1 li M und setzte einen weiteren Maschenmarkierer (MM2). Anschließend arbeitest die restlichen Mn der Nd 1 bis zu MM 1 links. Nimm MM1 von der Nd und wende die Arbeit.
- Hinreihe 2: Hebe die erste M wie zum Linksstricken ab. Stricke aus dem li Beinchen der Großmuttermasche (unter der abgehobenen Masche) eine Zunahme und arbeite aus der Schlinge eine re M. Setzte MM1 wieder ein und arbeite re Mn bis zum MM 2. Nimm den MM2 von der Nd und arbeite abermals aus der Muttermasche der nächsten M auf der li Nd eine Zunahme. Schiebe die neue M auf die li Nd und wende die Arbeit.
- Rückreihe 2: Stricke 1 li M und setze MM 2 wieder ein. Stricke alle Maschen bis MM1 links. Nimm MM1 von der Nd und wende die Arbeit.
Wiederhole Hinreihe 2 und Rückreihe 2 bis sich in einer Hinreihe nur noch 2 re Mn zwischen den letzten Zunahmen auf Nadel 1 befinden. Dann hast du auf Nadel 1:
Anzahl der ursprünglichen Maschen von Nd 1 mal 2 abzüglich 2 Maschen.
Beispiel: Du hattest ursprünglich 30 Maschen (= ☺︎) auf Nd 1.
30 x 2 minus 2 = 58 Maschen.
Entferne die Maschenmarkierer in der letzten Reihe.

Teil 2 – Die Abnahmen
In Teil 2 dreht sich alles um die Abnahmen der Zunahmeferse. Ich zeige dir hier vier verschiedene Varianten, die sich darin unterscheiden, an welchen Stellen die Abnahmen gearbeitet werden und in welche Richtung sie verlaufen. So kannst du genau die Abnahme wählen, die optisch und technisch am besten zu deinem Sockeprojekt passt
Dazu nimmst du die Ndn 2 und 3 wieder mit ins Spiel, bei der Rundstricknadel entsprechend die Nd 2, und strickst ab jetzt wieder in Runden.
Hast du auf dem Oberfuß ein Muster gearbeitet, führst du dieses auch in den Abnahmerunden auf den Ndn 2 und 3 (Nd 2) weiter. Natürlich kannst du das Muster auch auf den Ndn 1 und 4 (Nd 1) stricken. Hat es jedoch eine grobe Struktur, ist es für den Tragekomfort im Schuh oft angenehmer, die Mn dort glatt rechts zu arbeiten. Das gebe ich hier in den Anleitungen an.
Das Zeichen ☺︎ gibt die Anzahl der Maschen an, die du auf deiner Nadel vor den Zunahmen hattest. Beispiel: hast du vor Teil 1 der Ferse z. B. auf jeder Nadel 15 Mn, so ersetzt du das Zeichen ☺︎ durch die Zahl 15.
Bei der Rundstricknadel bedeutet das Zeichen ☺︎ auch die Anzahl der Maschen vor den Zunahmen. Das Zeichen ♡ gibt die Hälfte der Maschen von ☺︎ an Beispiel: befanden sich vor Teil 1 der Ferse auf jeder bei beiden Nadeln 30 Maschen (☺︎), so ersetzt das Zeichen ♡ die Zahl 15 (30 geteilt durch 2) .
Die Vorrunde
Zunächst arbeitest du bei allen Varianten eine Runde komplett ohne Abnahmen – auf Nd 1 und 4 (Nd 1) re Mn, auf Ndn 2 und 3 (Nd 2) im Muster des Oberfußes. Setze dabei evtl. MMs – Die Stellen gebe ich in der jeweiligen Variante (s. unten) an.
Dann beginnen die Abnahmen, wie unten beschrieben, in jeder zweiten Runde.
Erste Variante der Zunahmeferse toe up

Bei der ersten Variante arbeitest du jeweils an der Fersenrückseite Abnahmen mit den entsprechenden Neigungen, so dass ein nach oben zulaufendes Dreieck entsteht.
In der Vorrunde setzt du wie folgt MMs auf
Nadel 1 – ☺︎ Mn nach Nadelbeginn – MM1,
Nadel 4 – ☺︎ ./. 1 Mn nach Nadelbeginn – MM2.
- Runde 1
Nadel 1: stricke re Mn bis 2 Mn vor MM1 – 2 M re zusstr – MM1 auf andere Nadel heben – re Mn bis zum Nadelende
Nadel 2 und Nadel 3: im Muster
Nadel 4 – re Mn bis zum MM2 – MM2 auf andere Nadel heben – ssk – re Mn bis zum Nadelende - Runde 2
stricke alle Mn ohne Abnahmen – Auf dem Oberfuß im Muster, sonst re Mn.
Wiederholde Runden 1 und Runde 2 bis sich auf jeder Nadel ☺︎ Maschen befinden.

Variante 1, gestrickt mit der Rundstricknadel bzw. anderen Spielnadeln
In der Vorrunde ohne Abnahmen setzt du auf Nd 1 zwei MMs.
(Zeichen ♡ – entspricht der Hälfte der Mn pro Nd vor den Zunahmen)
MM1 – bei ♡ ./. 1 Mn nach Nadelbeginn
MM2 – bei zweimal ♡ Mn nach MM1
Bei der ersten Variante arbeitest du jeweils nach MM1 und vor MM2 Abnahmen mit den entsprechenden Neigungen, so dass auf der Fersenrückseite ein nach oben zulaufendes Dreieck entsteht.
- Runde 1
Nadel 1: re Mn bis MM1 – MM1 abheben – ssk – re Mn bis 2 Mn vor MM2 – 2 M re zusstr – MM2 abheben – re Mn bis Nadelende
Nadel 2: alle Mn im Muster - Runde 2
stricke alle Mn ohne Abnahmen – Auf dem Oberfuß im Muster, sonst re Mn
Wiederholde Rdn 1 und 2 bis sich auf jeder Nd ☺︎ Mn befinden.

.
Zweite Variante der Zunahmeferse toe up

Bei der zweiten Variante erfolgen die Abnahmen an der Fersenrückseite. An dieser Stelle entsteht eine Mittelnaht. Die Maschenmarkierer dienen zu Kennzeichnung, wann die Abnahmen beendet sind.
Du benötigst 2 MMs, die du an folgenden Stellen in der Vorrunde setzt:
MM1 auf Nadel 1: nach ☺︎ Mn
MM2 auf Nadel 4: nach ☺︎ ./. 2 Mn
- Runde 1:
Nadel 1 – 1 re M – ssk – re Mn bis MM1 – MM1 abheben – re Mn bis zum Nadelende
Nadel 2 und Nadel 3: im Muster
Nadel 4 – re Mn bis MM2 – MM2 abheben – re Mn bis 3 Mn vor Nadelende – 2 M re zusstr – 1 re M - Runde 2: stricke alle Mn ohne Abnahmen – Auf dem Oberfuß im Muster, sonst re Mn
Wiederhole Runde 1 und 2 bis sich auf jeder Nd ☺︎ Maschen befinden.

Variante 2, gestrickt mit der Rundstricknadel bzw. anderen Spielnadeln
Bei der zweiten Variante setzt du In der Vorrunde ohne Abnahmen setzt du auf Nd 1 drei MMs.
(Zeichen ♡ – entspricht der Hälfte der Mn pro Nd vor den Zunahmen)
Die Maschenmarkierer MM1 und MM3 dienen zu Kennzeichnung, wann die Abnahmen beendet sind.
MM1 – bei ♡ ./. 2 Mn
MM2 – bei ♡ Mn nach MM1
MM3 – bei ♡ + 2 Mn nach MM2
Bei der zweiten Variante arbeitest du vor MM2 und 2 Mn nach MM2 Abnahmen mit den entsprechenden Neigungen, so dass zwei Dreiecke links und rechts von der Mittellinie an der Fersenrückseite entstehen.
- Runde 1:
Nadel 1 – re Mn bis MM1 – MM1 abheben – re Mn bis 2 Mn vor MM2 – 2 M re zusstr – MM2 abheben – 2 re Mn – ssk – re Mn bis MM3 – MM3 abheben – re Mn bis zum Nadelende
Nadel 2 im Muster - Runde 2: stricke alle Mn ohne Abnahmen – Auf dem Oberfuß im Muster, sonst re Mn
Wiederhole Runde 1 und 2 bis sich zwischen MM1 und MM3 nur noch 4 Mn befinden. Somit hast du auf jeder der beiden Nd ☺︎ Mn.

Dritte Variante der Zunahmeferse toe up

Bei der dritten Variante finden die Abnahmen am Ende von Nadel 1 bzw. zu Beginn der Nadel 4 statt. MMs brauchst du hier nicht setzen.
- Runde 1:
Nadel 1 – re Mn bis 2 Mn vor Nadelende- 2 M re zusstr
Nadel 2 und Nadel 3: im Muster
Nadel 4 – ssk – re M bis Nadelende - Runde 2: stricke alle Mn ohne Abnahmen – Auf dem Oberfuß im Muster, sonst re Mn
Wiederhole Runde 1 und Runde 2 bis sich auf allen Nadeln wieder ☺︎ Maschen befinden.

Variante 3, gestrickt mit der Rundstricknadel bzw. anderen Spielnadeln
Bei der dritten Variante finden die Abnahmen am Anfang und am Ende von Nadel 1 statt. MMs brauchst du hier nicht setzten.
- Runde 1:
Nadel 1 – ssk – re M bis 2 Mn vor Nadelende- 2 M re zusstr
Nadel 2: im Muster - Runde 2: stricke alle Mn ohne Abnahmen – Auf dem Oberfuß im Muster, sonst re Mn
Wiederhole Runde 1 und Runde 2 bis sich auf beiden Nadeln jeweils wieder ☺︎ Maschen befinden.

Vierte Variante der Zunahmeferse toe up

Bei der vierten Variante finden die Abnahmen ebenfalls seitlich statt. Im Gegensatz zur dritten Variante weist die Abnahmelinie die andere Richtung auf und beginnt mittig auf den Ndn 1 und 4. Dafür setzt du an folgenden Stellen jeweils einen MM auf die beiden Ndn:
MM1 auf Nadel 1: ☺︎ . /. 1 Mn nach Nadelbeginn
MM2 auf Nadel 4: ☺︎ Mn nach Nadelbeginn
- Runde 1:
Nadel 1 – re Mn bis MM1 – MM1 abheben – ssk – re Mn bis Nadelende
Nadel 2 und Nadel 3: im Muster
Nadel 4 – re Mn bis 2 Mn vor MM2 – 2 M re zusstr – MM2 abheben – re Mn bis Nadelende - Runde 2: stricke alle Mn ohne Abnahmen – Auf dem Oberfuß im Muster, sonst re Mn
Wiederhole Runde 1 und 2 bis sich auf Nd 1 vor MM1 und auf Nd 4 nach MM2 nur noch je 1 Maschen befinden. Auf jeder Nadel hast du nun ☺︎ Maschen.

Variante 4, gestrickt mit der Rundstricknadel bzw. anderen Spielnadeln
Bei der vierten Variante finden die Abnahmen ebenfalls seitlich statt. Im Gegensatz zur dritten Variante weist die Abnahmelinie die andere Richtung auf. Dafür setzt du an folgenden Stellen auf Nd 1 jeweils einen MM:
MM1: ♡ ./. 1 Mn nach Nadelbeginn
MM2: ☺︎ ./. 2 Mn nach MM1
- Runde 1:
Nadel 1 – re Mn bis 2 Mn vor MM1 – 2 M re zusstr – MM1 abheben – re Mn bis MM2 – MM2 abheben – ssk – re Mn bis Nadelende
Nadel 2: im Muster - Runde 2: stricke alle Mn ohne Abnahmen – Auf dem Oberfuß im Muster, sonst re Mn
Wiederhole Runde 1 und 2 bis sich vor MM1 und hinter MM2 nur noch je 1 Maschen befinden. Auf jeder Nadel hast du nun ☺︎ Maschen.

Probiere es doch einfach einmal aus.
Ein Beispiel findest du auch bei unserer Anleitung zu den QuinSocks. Hier haben wir die Zunahmeferse Variante 1 mit linken Maschen gearbeitet.

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